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1. Januar 2022

mind the book ist tot

Aus mind the book wird leseritis

Von In Internes, News
2 Kommentare

2022 bringt etwas Neues! Aus „mind the book“ wird „leseritis“. Ich habe es mir nicht leicht gemacht. Hier die Gründe 🙂

Als ich vor fast 6 Jahren diesen Buchblog gestartet habe, war eine der schwersten Entscheidungen die Namenswahl. Der Blogtitel sollte nicht abgedroschen klingen, gleichzeitig griffig und er sollte positive Assoziationen wecken. Am Ende fiel die Entscheidung auf „mind the book“. Angelehnt an den bekannten Spruch „mind the gap“ der Londoner U-Bahn. So wie in London die Passagiere auf die Lücke zwischen der U-Bahn und dem Bahnsteig aufmerksam gemacht werden sollen, sollten hier die Besucherinnen und Besucher auf Bücher, interessante Neuigkeiten, interessantes vielleicht manchmal nutzloses Wissen und vieles mehr rund um die Literatur aufmerksam gemacht werden. Wie ich finde, durchaus mit Erfolg.

Gleich zu Anfang stellte sich jedoch heraus, dass auch andere schon ähnliche Ideen hatten und manche Domains bereits vergeben waren. Besonders im Social Media-Bereich war das ärgerlich und führte zu umständlichen Kürzeln wie etwa „mindtbook“. Nichtsdestotrotz war ich von dem Namen überzeugt. Allerdings musste ich mit der Zeit eines einsehen: Es ist recht umständlich den Namen zu vermitteln. Natürlich findet man den Buchblog über eine schnelle Google-Suche, aber den Namen oder gar die URL mitzuteilen war immer etwas schwierig. „Wie heißt der?“ „Mind the book.“ „Ok. Und was muss ich eintippen?“ „Mind, minus, the, minus, book, punkt, de.“ Manche können mir das vielleicht nachfühlen.

Dennoch hielt ich an diesem Namen fest, der so perfekt passte. Doch dann geschah es, etwas das ich nie für möglich hielt. In einem alten Video stolperte ich über einen Begriff den ich von früher noch kannte: Leseritis. Zugegeben ein Spaßbegriff, aber was für einer. Die Zusammensetzung aus Lesen und der aus der Medizin bekannten Endung -itis. Zusammengenommen ein scherzhafter Ausdruck dafür, dass man immerzu lesen möchte. Wäre das eine Alternative? Leicht zu merken, mit einem Augenzwinkern und gleichzeitig thematisch passend?

Aber wäre der Titel wirklich eine gute Wahl? Immerhin befinden wir uns noch immer in Zeiten von Covid und ein Name, der eine ansteckende Krankheit assoziiert? Würde das gut ankommen? Würde das nicht eher negativ ausgelegt werden? Bzw. klickt man auf so einen Namen? Nein, ich bin mir sicher, dass alleine durch die erste Silbe das Wort sehr positiv behaftet ist und keine oder höchstens kaum negativen Gedanken auslöst. Es wäre eine gute Entscheidung diesen neuen Namen zu wählen.

Natürlich machte ich mir ebenfalls keine Hoffnung, dass auch nur halbwegs passende Domains dafür noch frei sein würden. Vor allem nachdem Google für den Begriff über 4.000 Ergebnisse ausspuckte. Aber lange Rede kurzer Sinn, ihr seht das Ergebnis. Es war alles noch frei und ich freu mich heute und hiermit leseritis endlich freizugeben.

Ich hoffe ihr begleitet mich auch weiterhin hier auf dieser Reise unter neuer Flagge. Auch wird das sicher einige Impulse auslösen, dass wieder mehr Rezis, Texte, Bilder und was mir sonst noch so alles einfällt hier erscheinen.

Schreibt mir gerne in die Kommentare, was ihr von dem neuen Namen haltet. Seht ihr das positiv? Oder war es alles in allem eine schlechte Idee?

Man muss dazu auch sagen, dass eine neue URL im Normalfall eine Katastrophe für das Suchmaschinen-Ranking ist. Ich werde mich also auf weniger Hits einstellen müssen und ob ich in den Rankings wieder steigen würde ist dann eine andere gute Frage, deren Antwort zumindest kurzfristig eher weniger rosig aussehen wird. Aber das ist ein Thema für den nächsten Jahresrückblick.

Geschrieben von Holger

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 1. Januar 2022 in Internes, News und verschlagwortet mit .
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2 Kommentare
  1. Katarina schrieb am 7. Januar 2022 um 0:34

    Was für ein Schock! Ich dachte du hörst auf! Fröhliches Anstecken 😉

    Antworten
    1. Holger Post author schrieb am 7. Januar 2022 um 12:39

      Ne, keine Sorge, dafür mag ich die Seite viel zu sehr. Auch wenn im letzten Jahr dort wenig passiert ist.

      Antworten

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